Dämönen der Nacht
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Dämonen der Nacht |
Mit der Dunkelheit kommt die Stille; Da sind Sie wieder, diese Gedanken; Keine Chance Sie aus dem Kopf zu vertreiben; An Schlafen ist gar nicht zu denken.
Quälende Stille, nur im Kopf spuken die Gedanken umher; So laut wie ein Düsenjäger kommt es mir vor; Ein beschissener Tag liegt hinter mir; Und wie viele davon hab ich noch vor mir ?
Draußen tiefschwarze Nacht; Doch ich kann nicht schlafen; Der Körper müde und abgeschlafft; Doch der Geist kann nicht abschalten.
Zukunftsängste, Selbstzweifel, purer Frust; Ärger, Hass und Unverständnis; Ein Gedankenwirrwarr in meinem Kopf; Doch es ist auch die Chance zum Neuanfang.
Warum trifft es immer die Guten; Und die Skrupellosen kommen weiter; Menschen wie ich, die mir nahe stehen; Sie werden ausgenutzt, verletzt und gekränkt.
Die anderen belächeln unseren Schmerz; Sie bereichern sich daran; Sie haben kein Mitleid, denn das ist Ihnen fremd; Doch man muss sich Ihnen entgegenstellen, mit einem Lächeln im Gesicht.
Es wird schon wieder bergauf gehen; denn zum Glück gibt es wahre Freunde die einem helfen; und am Ende da lacht man über die anderen; denn Sie betrügen sich selbst.
Endlich Stille und Ruhe im Kopf; Die bösen Gedanken sie schwinden; Wir werden schon Lösungen finden; So war es doch immer.
Wenn irgendwo eine Tür zufällt, geht woanders ein Fenster auf.
© 28.09.02 U. Ahlers |